Familien im Neubau, Mieter mit wenig Geld: Wer schafft die Wärmewende?

Baden-Württemberg

Eine Analyse aller Haushalte zeigt für jede Gemeinde in Baden-Württemberg, wer den Wechsel zu Wärmepumpe oder Alternativen gut stemmen kann – und wem eine fossile Falle droht.

Die Analyse des Sozial-Klimarats teilt alle Haushalte in Deutschland in 16 Gruppen ein, gemessen daran, wie gut sie die Wärmewende stemmen können. Verkörpert werden sie von fiktiven Personas.

Die Analyse des Sozial-Klimarats teilt alle Haushalte in Deutschland in 16 Gruppen ein, gemessen daran, wie gut sie die Wärmewende stemmen können. Verkörpert werden sie von fiktiven Personas.

(Foto: KI (Midjourney)/Montage: Ruckaberle)

Ein altes Einfamilienhaus, eine kleine Witwenrente von weniger als 1500 Euro im Monat: Als Rentnerin lebt Frau Müller auf kleinem Fuß, in einem Dorf irgendwo in Baden-Württemberg. Doch ihre Heizung macht ihr Sorgen. Die Gasrechnung wird von Jahr zu Jahr teurer, aber für einen Wechsel auf eine Wärmepumpe fehlen ihr die Ersparnisse, ein Kredit ist für sie als 80-Jährige keine Option mehr. Das kaum sanierte Haus hat sie mit ihrem verstorbenen Mann in den Siebzigerjahren gekauft, wegziehen will sie auf keinen Fall mehr.

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