„Fahrt im Schlafwagen“ – heftige Attacke auf Hagel aus den Reihen der CDU

Baden-Württemberg

Inhaltslos, stocksteif, unbeholfen und ohne Charisma: hart geht der Chef der CDU-Mittelstandsvereinigung im Südwesten mit dem Spitzenkandidaten ins Gericht.

Manuel Hagel am Wahlabend

Manuel Hagel am Wahlabend

(Foto: Marijan Murat/dpa)

Mitten in den grün-schwarzen Sondierungsgesprächen wird der gescheiterte CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel aus den eigenen Reihen massiv kritisiert. Der Landeschef der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) Baden-Württemberg, Bastian Atzger, geht mit Hagels Wahlkampf und seinem persönlichen Auftreten scharf ins Gericht. In einem Meinungsbeitrag für die aktuelle Ausgabe der MIT-Mitgliederzeitschrift („Wirtschaftsforum“) gibt Atzger dem CDU-Landeschef und dessen Team die Schuld dafür, dass der sicher geglaubte Sieg am Ende verspielt worden sei. Ein „schlecht geplanter und ungeschickt ausgeführter Wahlkampf“ habe den ursprünglich großen Vorsprung dahinschmelzen lassen. Nun stehe die Südwest-CDU „vor den Trümmern einer Strategie“, der es an „jeder Form von Angriffslust“ gefehlt habe. Die Kampagne der Partei habe zunächst einer „Fahrt im Schlafwagen“ geglichen, „die in kollektive Panik mündete und schließlich in Depression endete“.

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