Ein eigenes Museum – Maybach-Enkel erfüllt Traum seiner Mutter

Baden-Württemberg

Die Tochter von Karl Maybach wollte ein Museum, das sich den geschichtsträchtigen Erfindungen ihrer Vorfahren widmet. Diese gehen weit über Daimler und Mercedes hinaus.

Ausstellungsmacher David Pfeffer (re.) erläutert Ulrich und Kathrin Schmid-Maybach (Mitte) die Ausstellung im Maybach Schaudepot in Friedrichshafen.

Ausstellungsmacher David Pfeffer (re.) erläutert Ulrich und Kathrin Schmid-Maybach (Mitte) die Ausstellung im Maybach Schaudepot in Friedrichshafen.

(Foto: Felix Kästle)

Vielleicht liegt es daran, dass Wilhelm Maybach und später sein Sohn Karl beruflich ganz schön herumgekommen sind. Der gebürtige Heilbronner Wilhelm über Reutlingen, Karlsruhe, Deutz (heute Köln) und Bad Cannstatt (heute Stuttgart) nach Bissingen an der Enz (heute Bietigheim-Bissingen), sein in Deutz geborener Sohn Karl von Bad Cannstatt über Paris und Bissingen bis nach Friedrichshafen und wieder Frankreich. Vielleicht liegt es auch daran, dass auf das Konto von Vater und Sohn wegweisende Erfindungen im Bereich der Motoren gehen, weniger aber der Vehikel, die diese antrieben. Fakt ist, dass es bis jetzt in all den Städten kein Museum gibt, wo Maybach im Zentrum steht.

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