Ein Vernichtungskrieger und viele Räuber jüdischen Eigentums
Baden-Württemberg
Historiker erfassen die NS-Vergangenheit der Abgeordneten in den Nachkriegsparlamenten Baden-Württembergs. Das Ergebnis ist bedrückend.
Zwei CDU-Ministerpräsidenten mit NS-Vergangenheit: Kurt Georg Kiesinger (links) und Hans Filbinger.
(Foto: imago images/Rust)
Ist es Reue? Nein, es ist Trotz. Dass er Parteigenosse gewesen sei, schreibt Friedrich-Wilhelm Schallwig am 24. Januar 1949 an einen Mitarbeiter der Entnazifizierungsbehörde in Tübingen, „kann ich nicht leugnen, und habe ich auch gar keinen Grund dazu“. Er fährt fort: „Wenn man es für richtig hält, mich deshalb zu bestrafen, dann muss ich mich abfinden, obgleich ich der Ansicht bin, dass mich das Schicksal selbst dadurch, dass ich zusammen mit meiner Familie Heimat, Haus und Existenz verloren habe, für einen politischen Irrtum oder eine politische Verirrung schon genug gestraft hat.“
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