Die verschusselte Antriebswende
Baden-Württemberg
Wettbewerb ist fruchtbar. Doch manchmal ist es gut, wenn sich Politik und Wirtschaft auf ein gemeinsames Ziel verständigen – und es der Bevölkerung plausibel machen.
Die Jahresveranstaltung Strategiedialog Automobilwirtschaft im November 2025 in Stuttgart: Mercedes-Chef Ola Källenius, Kanzler Friedrich Merz, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, VW-Chef Oliver Blume (von links).
(Foto: Bernd Weißbrod/dpa-Pool/dpa /Bernd Weißbrod)
Das Wehklagen ob der schmerzhaften Transformation der Autoindustrie erklingt laut und vielstimmig. Aggressive Töne mischen sich in die Debatte, mitunter blitzt blanke Wut auf, nicht zuletzt auf Seiten der Beschäftigten. Die Gewerkschafter von der IG Metall blicken bang auf die kommenden Betriebsratswahlen, bei denen die rechtslastige Gruppierung „Zentrum Automobil“ Geländegewinne erzielen könnte. Eine Entwicklung, die geeignet wäre, dem Gedanken der betrieblichen Mitbestimmung Schaden zuzufügen. Indes ist auch in der Unternehmerschaft sowie im Handwerk eine Radikalisierung festzustellen.
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