Die teure Pech-Marie des Schwarzwalds
Baden-Württemberg
Die Affäre um Filz und Fördermittel im Schwarzwald-Tourismus ist noch nicht ausgestanden. Viele Fragen um ein kränkelndes KI-Projekt sind offen.
Lange Lernphase: die Schwarzwald-Marie als SMartphone-App
(Foto: Jens Großkreuz / Schwarzwald Tourismus)
In der Tourismus-Branche ist es inzwischen ein kleiner Sport geworden, die „Schwarzwald-Marie“ herauszufordern. Der Chatbot auf der Webseite der Schwarzwald-Tourismus-GmbH in Freiburg (STG) soll eigentlich Tipps für Urlauber und Ausflügler geben. Doch die mit Künstlicher Intelligenz (KI) generierten Antworten auf die eingetippten Fragen sind mehr oder weniger Glückssache: Mal gibt es tatsächlich hilfreiche Informationen, mal wird man in die Irre geführt – zu gesperrten Wanderwegen oder geschlossenen Restaurants. Gebräuchliche Sprachmodelle wie Chat-GPT liefern oft bessere Auskünfte. Neuerdings prangt auf der Seite daher ein Warnhinweis. Sie werde „gerade noch trainiert“, bittet die KI-Marie um Verständnis, und „jeden Tag ein bisschen schlauer“.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen