Die Zeit, als es in Heidelberg wie in Berlin zuging
Baden-Württemberg
Kommunistische Kader, Autobomben und Straßenbahn-Boykott: Der pensionierte Lehrer Volker von Offenberg blickt zurück auf die Heidelberger Studentenrevolte.
Vietnam-Demonstration in der Heidelberger Hauptstraße, Mai 1968
(Foto: Stadtarchiv Heidelberg, privat, Eberhard Reuß)
November 1967. Große Pause am Kurfürst-Friedrich-Gymnasium, der Eliteschule in Heidelberg. Volker von Offenberg ist 16 und hat noch gut zwei Jahre bis zum Abitur. Draußen, mit Blick auf Neckar und Heiligenberg, stehen zwei markante Typen. Der eine groß und kräftig mit Walross-Schnurrbart, der andere schlank und elegant mit Zigarillo im Mundwinkel. Sie sind Studenten, verteilen Flugblätter, welche die „lieben Schülerinnen und Schüler“ zu einer Demonstration gegen den Vietnamkrieg einladen. Klingt gut.
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