Die SPD hat ihre Seele verloren

Baden-Württemberg

Auf die Sozialdemokraten war immer Verlass: Im Prinzip kann sie jeder wählen, ohne dass etwas dramatisch Negatives passiert. Aber was bewirken sie im positiven Sinn?

Andreas Stoch hat die Konsequenzen aus dem Wahlausgang gezogen: Er trat als Landtagsfraktionschef ab und legt auch den SPD-Landesvorsitz nieder.

Andreas Stoch hat die Konsequenzen aus dem Wahlausgang gezogen: Er trat als Landtagsfraktionschef ab und legt auch den SPD-Landesvorsitz nieder.

(Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Mit einem Ergebnis von 5,5 Prozent ist die Südwest-SPD bei der jüngsten Landtagswahl nahe der parlamentarischen Todeszone gelandet. Dass die Partei am Ende nicht wenigstens acht oder zehn Prozent erreichte, mit denen ein schläfriges „Weiter so“ möglich gewesen wären, liegt an der Polarisierung des Wahlkampfs zwischen Cem Özdemir (Grüne) und Manuel Hagel (CDU) – darauf verweisen die bisher führenden SPD-Landespolitiker Andreas Stoch (Fraktions- und Landesparteivorsitzender) sowie Sascha Binder (Generalsekretär) mit Recht.

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