Die AfD sieht sich auf ungebremstem Höhenflug

Baden-Württemberg

Der Parteitag der AfD Baden-Württemberg in Heidenheim fällt einen Tag kürzer aus als geplant und endet schon am Samstag. Drinnen wurde das Führungsduo wiedergewählt.

Alice Weidel, Bundesvorsitzende, gratuliert im Congress Centrum beim AfD-Landesparteitag Markus Frohnmaier  zu seiner Wiederwahl.

Alice Weidel, Bundesvorsitzende, gratuliert im Congress Centrum beim AfD-Landesparteitag Markus Frohnmaier zu seiner Wiederwahl.

(Foto: Stefan Puchner/dpa)

Überbordendes Selbstbewusstsein angesichts der aktuellen Umfragen und eine erkennbar konsolidierte Landespartei nach den Querelen der vergangenen Jahre: Beim AfD-Parteitag am Samstag in Heidenheim klopfte sich die Südwest-AfD angesichts der jüngsten Wahlergebnisse bei Bundes- und vor allem der Landtagswahl mächtig auf die eigenen Schultern. Die Tonlage setzt gleich zu Beginn die Co-Partei- und Fraktionsvorsitzende Alice Weidel: „Das Jahr 2026 ist ein entscheidendes Jahr für die AfD. Erste Jahreshälfte haben wir bereits große Erfolge verbuchen können. In der zweiten Jahreshälfte erwartet uns historisches. Wir werden Geschichte schreiben in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.“ Sie versprach, dass man dort künftig zwei Ministerpräsidenten stellen werde. Der Parteitag, inzwischen als Delegiertenparteitag organisiert, lief wie am Schnürchen. Er war bereits am frühen Samstagabend beendet, obwohl er zweitägig angesetzt war.

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