Constantin Fehrenbach – ein Mann des Wortes, nicht der Tat

Baden-Württemberg

In Freiburg findet sich das Ehrengrab des früheren Reichskanzlers Constantin Fehrenbach, der vor 100 Jahren verstorben ist.

Gute Miene  zu heiklen Fragen: Reichskanzler Constantin Fehrenbach (Dritter von links) im Juli 1920 auf der Konferenz von Spa, wo es darum ging, wie Deutschland die Auflagen des Versailler Vertrags erfüllen sollte.

Gute Miene zu heiklen Fragen: Reichskanzler Constantin Fehrenbach (Dritter von links) im Juli 1920 auf der Konferenz von Spa, wo es darum ging, wie Deutschland die Auflagen des Versailler Vertrags erfüllen sollte.

(Foto: ANL/Shutterstock)

Constantin Fehrenbach hat durch einen Skandal Prominenz erlangt, der weithin vergessen ist. Dabei lag dessen Schauplatz unweit von hier. Und vieles, wovon dieser Skandal erzählt, ist heute noch nicht überwunden. Fehrenbach war dieser Skandal nicht anzulasten, er hat ihn zur Anklage gebracht. Der Skandal illustriert, warum der deutsche Kaiser ein ignoranter Kommisskopf und sein Reich kein wirklicher Rechtsstaat war. Er zeugt von Willkür, nationalistischem Überlegenheitswahn und Kasernenhofmentalität. All dies hat Fehrenbach angeprangert.

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