Bühne des Bösen

Baden-Württemberg

Nürnberg galt als Herzkammer des Nationalsozialismus. Heute leitet Imanuel Baumann das Museum auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände.

Menschenblöcke als Kulisse: Adolf Hitler, Reichsführer-SS   Himmler  und  SA-Führer  Lutze schreiten beim Reichsparteitag 1934 zur  Totenehrung in der Luitpoldarena.

Foto: imago

Menschenblöcke als Kulisse: Adolf Hitler, Reichsführer-SS Himmler und SA-Führer Lutze schreiten beim Reichsparteitag 1934 zur Totenehrung in der Luitpoldarena. Foto: imago

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Am Anfang ist das Licht. Der Zuschauer sitzt quasi an Bord mit Adolf Hitler, durchstößt sonnengeflutete Wolkenhaufen, geht tiefer und kreist über Nürnberg, begleitet von einer orchestrierten Version des Horst-Wessel-Liedes. Auf dem Reichsparteitagsgelände entsteigt Hitler der silberglänzenden Flugmaschine, junge Menschen erwarten ihn mit Heil-Rufen. Für einen Moment zeigt die Kamera sein Gesicht: Er lächelt. Der Führer ist vom Himmel herabgestiegen zu seinen Getreuen.

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