Acht Monate nach dem Großbrand: Wie sieht es am Ulmer Schauspiel aus?
Baden-Württemberg
Im Juni 2025 vernichtet ein Großfeuer den Fundus des Theaters Ulm. Die Ensembles spielen weiter. Doch kaum etwas ist noch, wie es war.
Ruth Hauser, Chefin der Damenschneiderei
(Foto: Rüdiger Bäßler)
Ruhmreich klingt die Geschichte des Ulmer Schauspiels. Gegründet im Jahr 1641, ist es das älteste Stadttheater Deutschlands, 1930 startete hier ein gewisser Jungdirigent namens Herbert von Karajan seinen Höhenflug. Der Neubau nach Plänen des Architekten Fritz Schäfer von 1969 machte das Drei-Sparten-Haus zum noblen Treffpunkt der kunstsinnigen Ulmer Stadtgesellschaft. 817 Plätze im Großen Haus – im Grunde zu viele damals und heute, aber eben Ausdruck von unbändiger Zukunftsgläubigkeit. Und jetzt: die Katastrophe.
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