Bequem

Aufgeschnappt

Sich mit fremden Federn zu schmücken, bedeutet, Verdienste oder Errungenschaften anderer dem eigenen Konto gutzuschreiben. Häufig genug führt die Masche zum Ziel. Bequem ist es eben, anderer Leute Arbeit für sich in Anspruch zu nehmen. Und im Tierreich? Selbst hier ist das Phänomen verbreitet. Die Rotschwänzchendame, die gerade in unmittelbarerer Nähe der Autorin brütet, hat im Nest als Innendekoration im Wortsinn fremde Federn verbaut – farblich klar vom eigenen Kleid zu unterscheiden. Ein Vogel ist halt auch nur ein Mensch.

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