Veranstalter: Todesfall nach Massencrash auf Nürburgring

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Beim Vier-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei dem auch Max Verstappen fahren sollte, kommt es zu einem Massenunfall. Ein Fahrer überlebt nicht.

Bei einem Langstreckenrennen auf dem Nürburgring ist es zu einem Massenunfall gekommen (Symbolfoto).

Bei einem Langstreckenrennen auf dem Nürburgring ist es zu einem Massenunfall gekommen (Symbolfoto).

(Foto: Jens Büttner/dpa/Jens Büttner)

Von red/dpa

Bei dem schweren Massenunfall im Qualifier-Rennen zu den 24 Stunden auf dem Nürburgring ist ein Pilot ums Leben gekommen. Wie die Rennleitung mitteilte, starb Juha Miettinen im Medical Center. Nachdem der 66 Jahre alte gebürtige Finne aus seinem Wagen geborgen worden war, seien alle Reanimationsversuche erfolglos geblieben.

Die anderen Piloten nicht in Lebensgefahr

In den Unfall in der Anfangsphase des eigentlichen Vier-Stunden-Rennens waren weitere sechs Wagen verwickelt. Die Piloten seien zur vorsorglichen Untersuchung in das Medical Center sowie umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Für keinen bestehe Lebensgefahr, hieß es von der Rennleitung.

Verstappen nicht verwickelt

Der Wagen des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen war nicht in den Horrorunfall mit insgesamt sieben Autos in der Passage Klostertal verwickelt. Zum Zeitpunkt des Crashs saß auch sein österreichischer Kollege Lucas Auer am Steuer des Mercedes-AMG mit der Startnummer 3. 

Die Rennleitung hatte zunächst mitgeteilt: „Derzeit laufen die Rettungsmaßnahmen für mehrere verletzte Fahrer auf Hochtouren.“ Berichten zufolge waren mehrere Rettungswagen im Einsatz. Weitere Details wurden vorerst nicht bekannt. Der Livestream des Rennens, das über vier Stunden angesetzt war, wurde gestoppt.

Vor den Rennen an diesem Sonntag soll es im Rahmen der Startaufstellung eine Gedenkminute für den tödlich verunglückten Miettinen geben.