Alois Schwartz übernimmt in Personalunion beim SSV Ulm 1846 Fußball
Sport
Am Montagabend gibt es Neuigkeiten: Der Regionalligist hat den Cheftrainer-Posten besetzt. Der erfahrene Alois Schwartz tritt den Job an – und wird zusätzlich Sportlicher Leiter.
War zuletzt als Cheftrainer von Preußen Münster tätig: Alois Schwartz.
(Foto: IMAGO/KROEGER/RHR-FOTO)
Von Nadine Vogt
Vor acht Tagen hat sich der SSV Ulm 1846 Fußball von Cheftrainer Daniel Jungwirth und Sportdirektor Murat Isik getrennt. Am Montagabend hat der Regionalligist über eine Nachfolgelösung informiert: So wird Alois Schwartz die beiden vakanten Jobs in Personalunion übernehmen. Der 59-Jährige war bereits in der vergangenen Woche als heißer Kandidat für eine Aufgabe beim Krisenklub gehandelt worden.
Gespräche habe es in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach mit dem gebürtigen Nürtinger, der Schwiegervater von Abwehr-Chef Marcel Seegert ist, gegeben. Nun kam es zu einer Einigung. „In Alois Schwartz gewinnen wir einen ausgewiesenen Fachmann, der unglaublich viel Erfahrung mitbringt und darüber hinaus genau weiß, was in unserer aktuellen Situation gefordert ist“, sagt Dominik Schwärzel, der Vorstandsvorsitzende des Vereins, in der Pressemitteilung des Klubs. „Er kann nicht nur Mannschaften und Vereine stabilisieren, sondern auch nachhaltig arbeiten und entwickeln. Alois hat unsere volle Rückendeckung und Unterstützung.“
Damit steht fest, dass die Zeit von Timo Wenzel als Interimstrainer der Spatzen am heutigen Montag geendet ist. Der 48-Jährige hatte die Mannschaft kurzfristig übernommen und im WFV-Pokal gegen die TSG Balingen und am Samstag gegen Hessen Kassel gecoacht. Zu einer Fortsetzung des Engagements bei den Profis kommt es also nicht: Wenzel kehrt als Trainer zur U19 zurück.
Über die Laufzeit von Schwartz' Vertrag macht der Klub in seiner Mitteilung keine Angaben. Am Dienstag (6. Oktober) werde er im Rahmen einer Pressekonferenz (13.15 Uhr) vorgestellt und leitet anschließend um 15 Uhr eine öffentliche Trainingseinheit.