Freiburger Schiri-Frust

VfB

Bei den Breisgauern herrschen nach dem Aus im Halbfinale des DFB-Pokals Enttäuschung und Wut.

Von sid

Stuttgart - Es ist kurz nach Beginn der Verlängerung im Pokal-Halbfinalspiel gegen den VfB Stuttgart: Freiburgs Lucas Höler trifft zum vermeintlichen 2:1. Weil der Offensivspieler nach dem Zuspiel in seine Richtung angeblich zu sehr mit dem Körper gegen den fallenden VfB-Verteidiger Jeff Chabot arbeitete, pfiff Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) die Aktion ab.

Der Ärger beim Sport-Club darüber war groß. „Ich weiß nicht, warum man da abpfeifen muss. Das ist ein reguläres Tor“, sagte Trainer Julian Schuster. „Entschuldigung, das ist kein Foul. Das tut weh.“ Höler pflichtete dem Coach bei: „Das wegzupfeifen, ist eine Frechheit, das ist niemals ein Foul. Mit dem Schubser muss Chabot nicht zu Boden gehen.“ Schiri Welz habe auf dem Platz von einer „glasklaren Entscheidung“ gesprochen: „Jeder, der auf mich zugekommen ist, sagt, dass das kein Foul ist. So glasklar kann es nicht gewesen sein.“ 

„Es wird bei drei Meter Abseits weitergespielt, dann lass hier auch weiterspielen. Dann kannst du es danach immer noch zurücknehmen“, sagte Innenverteidiger Matthias Ginter: „In der Szene abzupfeifen vor dem Abschluss, ist einfach nicht richtig. Es ist eine Fehlentscheidung.“ Abwehrspieler Christian Günter meinte: „Wenn das ein Foul ist, kann ich hier und heute meine Karriere beenden. Das ist wirklich gar nichts.“