Die Fische verschwinden immer mehr aus dem Stuttgarter Neckar
Stuttgart
Nur noch ein Viertel der heimischen Arten gilt als ungefährdet. Hans-Hermann Schock vom Württembergischen Anglerverein plädiert für radikale Maßnahmen.
Selbst der häufig vorkommende Hecht steht für den Neckar mittlerweile auf der Vorwarnliste. Dieser Hecht hat eine Flussbarbe im Maul; auch diese Art zählt als gefährdet.
(Foto: Mauritius Images)
Stuttgart - Für seine manchmal drastische Wortwahl ist der Vorsitzende des Württembergischen Anglervereins, Hans-Hermann Schock, bekannt. Aber seine große Erfahrung ist unbestritten – seit 51 Jahren ist er Mitglied und seit 28 Jahren leitet er diesen Verein, der den gesamten Stuttgarter Neckar unter seiner Obhut hat. Und Schock sagt: „Wenn die Fische schreien könnten, würde sich vielleicht etwas ändern.“ So aber interessiere sich kaum jemand für das Leid der Tiere, dabei ereigne sich auch im Stuttgarter Neckar ein schleichendes Artensterben.
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