Höhepunkte im Repertoire: „Onegin“ wird niemals sterben

Kultur

Hier geht der Vorhang auf: Wir erinnern zum 60. Geburtstag des Stuttgarter Balletts an wegweisende Produktionen. Mit „Onegin“ gelang John Cranko 1969 in New York ein Wunder.

Eine Geste, die mehr sagt als tausend Worte: Miriam Kacerova und Alexander Jones im Schlussbild von John Crankos „Onegin“

Eine Geste, die mehr sagt als tausend Worte: Miriam Kacerova und Alexander Jones im Schlussbild von John Crankos „Onegin“

(Foto: Foto: Roman Novitzky/SB)

Stuttgart - Wer aus unerfindlichen Gründen nur ein einziges Ballett von John Cranko anschauen will, der wählt dieses: „Onegin“ gilt vielen als das beste moderne Tanzdrama überhaupt. Es ist das Werk Crankos, das aus einer Provinztruppe „vom Rand des Schwarzwalds“ bei ihrem erstem New-York-Gastspiel das Stuttgarter Ballett machte. Dieser „Onegin“ entlockte Publikum wie Kritikern 1969 in der Met einen so laut jubelnden Urschrei, dass das Echo bis heute nachhallt. Und tatsächlich: So wie John Cranko im berühmten Spiegel-Pas-de-deux einen schwärmerischen Jungmädchentraum in rauschenden Tanz übersetzt, so wie er das harte Erwachen daraus anklingen lässt, so wie er aus der vermeintlichen Verliererin am Ende eine starke Frau macht, wird dieses Stück noch lange Bestand haben.

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