Zwölf Arbeitsgruppen, straffer Zeitplan

Baden-Württemberg

Mitten im Stuttgarter Wald beginnen Grüne und CDU die Koalitionsverhandlungen. Doch idyllisch gerät der Start nicht. Dafür sorgt schon die Kassenlage. Das hat straffe Vorgaben für die Unterhändler zur Folge.

Ministerpräsident Kretschmann bei der ersten Verhandlungsrunde

Ministerpräsident Kretschmann bei der ersten Verhandlungsrunde

(Foto: Foto: dpa/Bernd Weissbrod)

Stuttgart - Bei Koalitionsverhandlungen bleibt wenig dem Zufall überlassen, und so ist es auch keiner, dass Grüne und CDU den Auftakt ihrer Gespräche in den Wald um den Stuttgarter Fernsehturm, genauer: ins „Haus des Waldes“, gelegt haben. Klima- und Artenschutz, das haben sie bei den Sondierungsrunden schon fixiert, soll im Zentrum ihrer nächsten gemeinsamen Regierungsperiode stehen. CDU-Chef und Innenminister Thomas Strobl ließ sich denn auch die Gelegenheit nicht entgehen, nach dem ersten vierstündigen Treffen den Geist des Ortes zu beschwören. In dieser Koalition wolle man sich nicht gegenseitig hinter die Fichte führen, sondern schnell die Weichen so stellen, dass Innovationen und Investitionen sichtbar werden, sagte er.

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