Polizei sucht mit Hubschrauber und Hunden nach geflüchtetem Unfallfahrer
Baden-Württemberg
Trotz Hubschrauber und Suchhunden blieb ein 23-Jähriger nach einem Unfall am Freitag verschwunden. Der Unfallfahrer ist wohl kein Unbekannter für die Polizei.
Nachdem ein 23-Jähriger am Freitag mit seinem Wagen verunfallte, flüchtete er zu Fuß in den angrenzenden Wald. Trotz Hubschrauber und Hunden blieb die Suche nach ihm erfolglos.
(Foto: Heiko Rebsch/dpa)
Von Julian Ettema
Zwischen Gerstetten und Altheim kam es in der Nacht zum Freitag zu einem wohl selbst verschuldeten Unfall. Wie Zeugen der Polizei berichteten, kam gegen 0.30 Uhr ein Mercedes von der Straße ab. Doch statt in dem Unfallwagen zu bleiben oder Hilfe zu rufen, stieg der Fahrer des Wagens aus und verschwand im angrenzenden Wald. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
Wie die Polizei mitteilt, wurde daraufhin eine Suche nach dem Mann eingeleitet, da man zunächst nicht ausschließen konnte, dass er sich in einer hilflosen Lage befand. Trotz Polizeihubschrauber und Suchhunden konnte der Fahrer bislang nicht gefunden werden. Die Suchmaßnahmen wurden inzwischen abgebrochen.
Der Mann war wohl kein Unbekannter
Der zurückgelassene Mercedes wurde beschlagnahmt. Wie weitere Ermittlungen ergaben, handelt es sich beim Unfallfahrer wohl um keinen Unbekannten. Ein polizeibekannter 23-Jähriger soll alkoholisiert mit dem Wagen unterwegs gewesen sein und zuvor bereits einen Unfall in Gerstetten verursacht haben, als er gegen eine Steintreppe fuhr. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.