Die Behörden haben gelernt – wir als Bürger auch?

Baden-Württemberg

Reutlingen zeigt: Angriffe auf kritische Infrastruktur lassen sich nicht verhindern – es geht nun darum, vorbereitet zu sein – auch als Bürger, kommentiert Redakteurin Annika Grah

Ein Supermarkt in Wannweil im Landkreis Reutlingen ist von dem Stromausfall betroffen. Tausende gekühlte Lebensmittel müssen voraussichtlich entsorgt werden. Foto: Jason Tschepljakow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Supermarkt in Wannweil im Landkreis Reutlingen ist von dem Stromausfall betroffen. Tausende gekühlte Lebensmittel müssen voraussichtlich entsorgt werden. Foto: Jason Tschepljakow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

(Foto: Jason Tschepljakow/dpa)

Es ist nicht so, als hätten Fachleute dieses Szenario nicht schon lange vorhergesehen. Der Landeskommandeur der Bundeswehr Michael Giss, ebenso wie der frühere Innenminister Thomas Strobl (CDU), sprach schon im vergangenen Jahr von einer hybriden Kriegsführung und warnte vor Angriffen auch auf kritische Infrastruktur. Der Landesbeauftragte des Technischen Hilfswerks, Dietmar Löffler, mahnte, die Menschen müssten sich den Gefährdungen bewusst sein. Und schon nach Beginn des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine schwelgte die Öffentlichkeit in Schreckensbildern vom großen Blackout.

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