Biontech-Ampullen liefern mehr Impfstoff als gedacht

Baden-Württemberg

In den Impfzentren des Landes wird häufig eine siebte Dosis aus den Biontech-Fläschchen entnommen. Das ist nicht erlaubt, doch etliche Chefapotheker plädieren dafür, genau dies zu tun.

Es kommt darauf an, bei der Entnahme des Impfstoffs, die richtige Feindosierungsspritze zu verwenden.

Es kommt darauf an, bei der Entnahme des Impfstoffs, die richtige Feindosierungsspritze zu verwenden.

(Foto: Foto: dpa/Kay Nietfeld)

Tübingen - In den baden-württembergischen Impfzentren wird dieser Tage eine überraschende Erfahrung gemacht. Die Ampullen des Impfstoffes von Biontech und Pfizer geben in vielen Fällen eine siebte Dosis her, obwohl offiziell nur sechs entnommen werden dürfen. Für Hans-Jürgen Lipp, den Chefapotheker der Uniklinik Tübingen, ist es ein einfaches Rechenbeispiel. Ein Biontech-Fläschchen enthalte 0,45 Milliliter Impfkonzentrat, das mit 1,8 Milliliter Kochsalzlösung verdünnt wird, so schreibe es der Hersteller vor. Das ergebe insgesamt 2,25 Milliliter Flüssigkeit, die in einzelnen Dosen à 0,3 Milliliter verspritzt würden.

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